Ames-Test


Ames-Test
Ames-Test ['eɪmz-; nach dem amer. Biochemiker B. N. Ames (*1928)]: zum Nachweis von Mutagenen, Carcinogenen u. Teratogenen entwickelter Test mit Hilfe von Defektmutanten.

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Ames-Test
 
['eɪmz-], von dem amerikanischen Biochemiker Bruce Nathan Ames (* 1928) entwickeltes Verfahren zur Prüfung der Mutagenität einer Substanz, d. h. ihrer Fähigkeit, Mutationen auszulösen. Der Ames-Test wird mit zu diesem Zweck gezüchteten Stämmen des Bakteriums Salmonella typhimurium durchgeführt, die sich unter dem Einfluss eines Mutagens zur Wildform zurückentwickeln. Zur Erfassung der Substanzen, die erst nach Umwandlung im Säugetierstoffwechsel mutagene Wirkung entfalten, wird dem Testansatz ein Homogenat aus Ratten- oder menschlicher Leber beigefügt. Da sich alle Krebs auslösenden Substanzen bisher als mutagen erwiesen haben, kann der Ames-Test die ersten Hinweise auf eine Krebs erzeugende Wirkung geben. Zur genaueren Prüfung werden in der Regel weitere Tests angeschlossen.

Universal-Lexikon. 2012.